Omega-3-/Omega-6-Fettsäuren

Bedeutung der Omega-3-Fettsäuren und ihres Verhältnisses zu den Omega-6-Fettsäuren

Die beiden mehrfach ungesättigten Fettsäuren Omega-3 und Omega-6 dienen dem menschlichen Körper nicht nur als wichtige Energielieferanten, sondern auch als essenzielle Ausgangsstoffe für die Bildung von Eicosanoiden. Diese hormonähnlichen Substanzen (Gewebshormone) senden in ihrer Eigenschaft als Botenstoffe Signale an die verschiedenen Körperzellen und beeinflussen auf diese Weise zahlreiche biologische Vorgänge im menschlichen Organismus. Sie regulieren beispielsweise Blutdruck, Blutgerinnung, Temperaturkontrolle, Immunfunktionen und Magensekretion. Dabei fungieren Omega-3- und Omega-6-Botenstoffe als direkte Gegenspieler:

 

Effekte der Omega-6-Eicosanoide:

- Sie wirken stark gefäßverengend und führen zu einer Erhöhung des Blutdrucks. Ein gewünschter Effekt in Stresssituationen, der mit der raschen Bereitstellung von Energiereserven einhergeht. Werden Bluthochdruck und Gefäßverengung jedoch zum Dauerzustand, sind häufig Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Folge.

- Sie fördern die Blutgerinnung und sorgen dafür, dass wir bei Verletzungen nicht zu viel Blut verlieren. Durch die Überproduktion dieser Eicosanoide wird das Blut jedoch auf Dauer dickflüssiger, was ebenfalls einen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellt.

- Sie aktivieren Immunzellen und wirken entzündungsfördernd. Eine Entzündung ist die Antwort unseres Immunsystems auf innere oder äußere Reize, wie beispielsweise Bakterien und Viren. Sie entsteht durch die Aktivierung und Vermehrung von Abwehrzellen und beseitigt oder „repariert" den schädigenden Reiz. Gewinnen die entzündungsfördernden Eicosanoide in unserem Körper jedoch die Oberhand, werden die Entzündungen chronisch und das Immunsystem ist daueraktiviert. Die Folge: Autoimmunerkrankungen wie z.B. rheumatoide Arthitis (Gelenkrheuma) oder Multiple Sklerose und Allergien.

- Sie stimulieren Zellwachstum und -regeneration, erfüllen also eine durchaus lebenswichtige Funktion. Fehlen jedoch die Gegenspieler, die das Zellwachstum zügeln, und es kommt zum übermäßigen Zellwachstum, können Geschwülste und Tumore die Folge sein.

Effekte der Omega-3-Eicosanoide:

- Sie wirken gefäßerweiternd und blutdrucksenkend. Diese beiden Faktoren spielen eine wichtige Rolle bei der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

- Sie hemmen die Blutgerinnung und sorgen dafür, dass das Blut dünnflüssig bleibt. Ihr positiver Effekt auf die Fließeigenschaften des Blutes vermindert das Risiko von Durchblutungsstörungen.

- Sie haben entzündungshemmende Funktion und können vor allem bei rheumatischen Erkrankungen im Rahmen einer entsprechenden Ernährungsumstellung die Beschwerden mindern und die Medikamenteneinnahme reduzieren.

- Sie hemmen unnatürliches, unkontrolliertes Zellwachstum, das gerade für Krebserkrankungen kennzeichnend ist.

Diese Effekte verdeutlichen, wie wichtig ein korrektes Verhältnis von Omega-6- und Omega-3-Botenstoffen und damit von Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren für unseren Körper ist.

Hinsichtlich des korrekten Verhältnisses schwanken die Empfehlungen und Richtlinien von 5 : 1 bis 1 : 1. Tatsache jedoch ist, dass durch unsere typische mitteleuropäische Ernährung dieses Verhältnis nicht erreicht wird. Laut DGE beträgt das Verhältnis beim Durchschnittsdeutschen 7 : 1 bis 8 : 1. Verschiedene Bevölkerungsschichten liegen hinsichtlich der Aufnahme von Omega-6-Fettsäuren sogar noch wesentlich höher. Fazit: Wir müssen mit der täglichen Nahrung mehr Omega-3-Fette aufnehmen.

Dabei sollte aber im Auge behalten werden, dass nur für die Omega-3-Fette ein Fettmangel in der Bevölkerung besteht! Eine Reduzierung der Fettaufnahme insgesamt ist also nach wie vor angesagt!

Eine echte Alternative ist daher Albaöl HC - eine äußerst sparsame und ergiebige Rapsöl-Zubereitung aus Schweden. Dank seiner Dünnflüssigkeit kann Albaöl HC direkt aus dem Kanister als hauchdünner Fettfilm auf Bratflächen und Gargut gesprüht werden. Die Flaschen sind zur noch besseren Dosierung mit einem Ausgießer versehen. Aber nicht nur beim Braten ist eine Fettreduzierung mit Albaöl HC möglich. Mit seinem vorzüglichen Buttergeschmack eignet sich Albaöl HC auch zum Backen. Und dabei kann die als Butter oder Margarine angegebene Fettmenge um bis zu 50 % reduziert werden!

Die Versorgung mit den lebensnotwendigen und in unserer Ernährung so vernachlässigten Omega-3-Fetten ist aber dennoch gesichert. Da Albaöl HC zu 16 % aus Omega-3-Fetten besteht, reichen bereits 8,5 g Albaöl HC, um den von der DGE empfohlenen Tagesbedarf an Omega-3-Fetten zu decken.

Neben seinem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäure zeichnet sich Albaöl HC durch ein nahezu ausgewogenes Verhältnis der Omega-6- zu den Omega-3-Fettsäuren aus (1,25:1). Damit ist Albaöl HC Im Rahmen einer entzündungshemmenden, fettreduzierten Ernährung mit einem vernünftig bemessenen Anteil der Linolsäure (Omega-6-Fettsäure) als Fettquelle geradezu prädestiniert.